4. Woche, 4. Tag – Weihe am die Trösterin der Betrübten

4. Woche, 4. Tag – Weihe am die Trösterin der Betrübten

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Anrufung des Heiligen Geistes

Himmlischer König, du Tröster,
o Geist der Wahrheit,
 der du bist
allwesend
und alles erfüllst.
Urquell des Guten und Spender des Lebens,
komm und weile in uns,
läutere uns von allem Makel
und erlöse unsere Seelen,
o Gütiger.
(Eröffnungsgebet der Byzantinischen Liturgie)

 Glaubensbekenntnis

1 Gesätz vom Rosenkranz

Vater unser – 10 Gegrüßet seist du Maria – Ehre sei dem Vater

Jesaja 66, 10-14

Freut euch mit Jerusalem!
 Jubelt in der Stadt,
alle, die ihr sie liebt.
 Seid fröhlich mit ihr,
alle, die ihr über sie traurig wart.
Saugt euch satt an ihrer tröstenden Brust,
trinkt und labt euch an ihrem mütterlichen Reichtum!
Denn so spricht der Herr:
 Seht her:
Wie einen Strom leite ich den Frieden zu ihr
und den Reichtum der Völker wie einen rauschenden Bach.
Ihre Kinder wird man auf den Armen tragen
und auf den Knien schaukeln.
Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet,
so tröste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.
Wenn ihr das seht, wird euer Herz sich freuen,
und ihr werdet aufblühen wie frisches Gras.

Betrachtung

Die mütterliche Sendung Marias drängt das Volk Gottes, voll Vertrauen zu ihr Zuflucht zu nehmen. Sie ist immer bereit, voll Liebe die Bitten zu erhören und Hilfe zu gewähren; darum pflegen die Christen Maria als Trösterin der Betrübten, als Heil der Kranken und als Zuflucht der Sünder anzurufen, um im Kummer Trost, in Krankheit Erleichterung zu finden und Kraft, sich von der Knechtschaft der Sünde zu befreien; sie, die Sündenlose, führt ihre Söhne dahin, dass sie die Sünde mit starkem Willen meiden. Erlösung aus dem Bösen und Befreiung aus der Knechtschaft der Sünde (vgl. Mt 6,13) ist die Bedingung für eine wahre Erneuerung des christlichen Lebens – das muss immer wieder betont werden.
(Paul VI., Marialis cultus)

WEIHEGEBET

Maria, Mutter der Schmerzen, du hast alle Schmerzen gekannt, so sehr war deine Seele mit der deines Sohnes vereint, als er über Lazarus weinte, dessen Leib wegen Adams Sündenfall verweste. Du warst mit allen Töchtern Jerusalems über den Tempel und über die Kinder deines Volkes betrübt. Du hast in deinem Herzen Bluttränen in der Stunde der Todesangst Jesu geweint, aber du hast auch am Pfingsttag die Feuerzungen des Heiligen Geistes empfangen und die Fülle des Trostes kennen gelernt.
Ich weihe mich deinem Unbefleckten Herzen, welches das sanfte Licht aller Tröstungen des Geistes ausstrahlt. Du Trösterin der Betrübten und Braut des Tröstergeistes, ich weihe mich deiner unendlichen Zärtlichkeit. Meine Fürsprecherin, verteidige mich gegen alle Anklagen des Teufels. Meine Mutter, die du deinen Kindern immer beistehst, ich weihe mich deinem sanften Herzen, um ebenfalls zum Tröster zu werden als ein Kind, das seiner Mutter ganz ähnlich ist.

O Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen.